3 Juni 2011 - 19:30

Im Falle der Errichtung ständiger US-Militärstützpunkte in Afghanistan werden die Afghanen in ihrem eigenen Land nichts mehr zu sagen haben.

Dies betonte Seyyed Issa Hosseini Mazari, ein Geistlicher und Chef der afghanischen Nachrichtenagentur Ava, am Donnerstagnachmittag auf einer Gedenkveranstaltung für den Gründer der Islamischen Republik Iran, Imam Khomeini, in der Khatam Al Anbia-Gebetsstätte in Kabul, wie die Nachrichtenagentur Irna berichtete. „Wenn die Amerikaner in Afghanistan ständige Militärstützpunkte errichten, werden sie alles unter ihre Kontrolle reißen“, so Hosseini Mazari. Er begrüßte zudem die heftige Kritik des afghanischen Staatspräsidenten Hamid Karsai an den USA hinsichtlich der Tötung von Zivilisten bei ihren Luftangriffen auf afghanische Gebiete. „Die Afghanen haben keine Angst vor den ausländischen Truppen. Die Fremden sollten sich vor einem Volksaufstand in Afghanistan fürchten“, ergänzte er.